Bezugspatenschaften in Bonner Familien

Ein Angebot für Familien mit Kindern von 0-3 Jahren

 

 

Bezugspatenprojekt
Projektleitung – Dipl. Sozialpädagogin

Ulla Baumgärtner Schmäing
Telefon:  0228 / 249 56-37
ulla.baumgaertner@kinderschutzbund-bonn.de

Seit 2008 sind ausgebildete ehrenamtliche Bezugspaten*Innen in den Familien, angegliedert beim Eltern-Kind-Treff, tätig. Die Bezugspaten begleiten einzelne Familien über einen begrenzten Zeitraum in ihrer häuslichen Umgebung. Es geht dabei um alltagspraktische Unterstützung, wie z.B. Begleitung zu Arztterminen, die Begleitung bei Behördengängen, um die Betreuung des Kindes und um die Vermittlung von hilfreichen Tipps rund um die Familie. Sich als Gesprächspartner für die Familie zur Verfügung zu stellen, gehört ebenfalls zu den Aufgaben. Hintergrund für einen Einsatz eines Bezugspaten ist es, die Familien in ihrem Alltag zu entlasten, Überforderung präventiv entgegen zu wirken und Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten.


Die Nachfrage der Unterstützung von Familien durch eine Bezugspatenschaft ist nach wie vor groß. Die Zugänge der Familien sind dabei unterschiedlich: Sie können über den Eltern-Kind-Treff, die Koordinierungsstelle der Frühen Hilfen, den FFE des Bonner Amtes für Kinder, Jugend und Familie und/oder über andere Träger erfolgen, die durch soziale Hilfestellungen Kontakt zu den Familien haben. Im Gegensatz zum Vorjahr, wo vorwiegend Kurzeinsätze im Mittelpunkt standen, konnten wir 2017 verstärkt Familien begleiten, die einen längeren Einsatz benötigten. Möglich wurde dies durch die Förderung des Bezugspatenprojektes durch die Bundesstadt Bonn für 2017-18. Im Durchschnitt wird eine Familie durch einen Bezugspaten ein Jahr begleitet.


Unsere Bezugspaten*Innen werden durch eine umfassende Qualifizierung sehr gut auf ihre Aufgabe vorbereitet.  Zu der Qualifizierung gehörten insgesamt sieben Module. Hinzu kommen in der Regel noch zwei gezielte Fortbildungsveranstaltungen zu relevanten Themen. Für eine qualitativ gute Arbeit ist die Begleitung der Bezugspaten ein sehr wichtiger Aspekt. Dies geschieht über einen regelmäßigen Austausch zwischen Pate/Patin und Koordinatorin dieses Projektes und regelmäßig stattfindender Teamsitzungen, wo die einzelnen Familien (anonymisiert) vorgestellt werden und eine entsprechende Reflexion des eigenen Handelns stattfindet. Darüber hinaus finden während der Einsatzzeit in den Familien regelmäßige Verlaufsgespräche zwischen Familie, Pate/Patin und Koordinatorin statt, um die Einsatzgründe zu überprüfen und die Bedürfnisse der Familie im Blick zu behalten.

 
Mittlerweile ist es eine große Herausforderung, Menschen für das ehrenamtliche Engagement zu werben. Umso mehr freuen wir uns  darüber, dass wir im Jahr 2017 fünf sehr engagierte und kompetente Menschen  für diese Tätigkeit gewinnen konnten.
⇒ Ehrenamt

 

 

 

Search